Montag-Morgen-Blues: 5 Tipps gegen schlechte Laune

Mit unseren Wut-Killern verfliegen Ärger und Frust

Der Kollege nervt schon wieder, der Chef meckert den ganzen Tag nur rum und ein Kunde beschwert sich, dass alles einfach zu lange dauert. Hier ist Frust vorprogrammiert. Wer jedoch Wut und Ärger in sich hineinfrisst, der schadet damit auf Dauer seiner Gesundheit. Mit den nachfolgenden Wut-Killern bessert sich deine Laune garantiert schon nach kurzer Zeit und der aufgestaute Ärger verschwindet.

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Schreien ist keine Lösung

Auch wenn man seine Wut am liebsten herausschreien würde oder die Kaffeetasse an die Wand werfen möchte, so ist das doch keine Lösung für die angestauten Emotionen. Vielmehr verstärkst du deine Wut damit noch mehr. Denn durch diese Reaktion werden Stresshormone ausgeschüttet und statt der gewünschten Entladung führt dieses Verhalten zu noch mehr Aggressionen. Zudem wirkt eine derartige Reaktion verstörend auf die Umwelt.

Ärger wahrnehmen, aber nicht herauslassen

Den Ärger runterschlucken ist genauso verkehrt, wie ihn ungezügelt rauszulassen. Stattdessen sollte man das Gefühl wahrnehmen und langsam vorbei ziehen lassen, wie etwa eine dunkle Wolke am ansonsten strahlend blauen Himmel. Wenn diese Vorstellung nicht den gewünschten Erfolg bringt, dann bauen die folgenden Wut-Killer den aufgestauten Frust garantiert ab:

1. Musik gegen Wut

Ein Anti-Wut-Song sollte den Frust natürlich nicht verstärken, sondern stattdessen die Emotionen abbauen und beruhigen. Wenn du in solchen Situationen bisher ohne Erfolg „Thunderstruck“ von AC/DC gehört hast, dann solltest du es einfach mal mit einem Lied probieren, das dich an eine angenehme Situation erinnert.

2. Richtig auspowern

Ein ebenfalls effektives Mittel, um Frust abzubauen, ist Sport. Bereits eine halbe Stunde reicht aus, um sich richtig auszupowern und die Wut herauszulassen. Ideal geeignet sind hierfür Kampfsportarten, wie etwa Boxen oder Kickboxen. Aber auch beim Joggen kann man seine Emotionen wieder ins Gleichgewicht bringen. Ebenso kann Yoga den nötigen Ausgleich bringen. Ein sehr interessantes Werk ist beispielsweise das Buch Yoga Express – Die besten Übungen für’s Büro und unterwegs. Darin findest du einige Übungen, die du sogar im Büro durchführen kannst, wenn der Kollege mal wieder nervt oder einfach nur wieder mal nichts so richtig klappen will, wie es soll.

3. Lachen vertreibt schlechte Laune

Wer lächelt schon, wenn er wütend ist? Dabei ist gerade das Lachen eine gute Möglichkeit, um Ärger und Wut zu vertreiben. Statt sich über die Kollegen, den Chef oder die Nachbarn zu ärgern, solltest du die Situation mit Humor betrachten und überlegen, wie ein Comedian die Ereignisse erzählen würde.

4. Wut-Spruch festlegen

Um die Wut erst gar nicht aufkommen zu lassen, solltest du dir einen Wut-Spruch überlegen, den du in Gedanken aufsagen kannst, mit dem du Stress vermeiden kannst. Für welchen Satz du dich entscheidest, spielt keine Rolle: Hauptsache ist, dass dieser dich in ärgerlichen Situationen ablenkt. Auf diese Weise wird das Gehirn trainiert, in diesen Momenten nicht mit Wut zu reagieren, sondern die Emotionen zu verarbeiten.

5. Zum Telefon greifen

Auf den ersten Blick wirkt dieser Tipp erst einmal seltsam. Wenn die Wut dich jedoch übermannt, dann greif zum Telefon und ruf eine Nummer aus deiner Kontaktliste an. Bereits die Überlegung, ob man nun die Mutter oder doch den besten Freund anruft, führt dazu, dass sich die Emotionen beruhigen und mit etwas Abstand betrachtet die Situation schon anders auf dich wirkt. In den meisten Fällen wirst du dann gar niemanden anrufen und der Ärger ist von allein verflogen. Alternativ kannst du dich auch ganz einfach um die Büropflanzen kümmern und sie mal wieder pflegen, etwas gießen und mit ihnen reden. Denn bewiesenermaßen wachsen Chinesischer Liguster Zimmerbonsai und Co. gleich viel besser, wenn man ihnen ein paar nette Worte entgegenbringt.