Nie wieder Stress – Tipps für entspanntes Arbeiten

Dauerhafter Stress schadet der Gesundheit

Der Arbeitstag ist schon fast vorbei, aber dennoch stehen noch dringende Aufgaben an, die unbedingt erledigt werden müssen? Für viele Menschen ist dieser Zustand von Dauer und an eine Ruhepause erst gar nicht zu denken. Dabei schadet gerade der dauerhafte Stress der Gesundheit und bringt den Körper in ein Ungleichgewicht. Wenn du ein entspanntes Arbeiten anstrebst, dann sind unsere Tipps vielleicht die Rettung aus dem Stress und stellen die Balance zwischen Job und Freizeit wieder her.

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Gezielt Pausen einplanen

Wenn die Arbeit kein Ende nehmen will, wird häufig auch die Mittagspause genutzt, um das Tagespensum zu schaffen. Doch gerade das Auslassen der Pause führt dazu, dass die Leistung nachlässt und trotz vermehrter Arbeit nicht alle Aufgaben erledigt werden können. Damit beginnt ein Teufelskreis, der nur schwer wieder durchbrochen werden kann. Durch das Nachlassen der Leistungsfähigkeit müssen die Mitarbeiter immer mehr Zeit für die anstehenden Arbeiten aufwenden, um das Pensum dennoch erledigen zu können. Auf Dauer führt dieser Zustand zu steigender Unzufriedenheit und im schlimmsten Fall sogar zu einem Burn-Out. Aus diesem Grund sollten gerade an stressigen Tagen ausreichend Pausen eingeplant werden, die Zeit zum Durchatmen und Erholen bieten. Bereits kurze Pausen von etwa fünf oder zehn Minuten reichen hierbei aus, um neue Energie zu tanken. Wichtig hierbei ist jedoch, dass diese Zeit aktiv genutzt wird. Wenn du am Schreibtisch arbeitest, dann steh auf und nutze die Pause zum Beispiel für ein paar kurze Yoga-Übungen. Übungen und Anregungen hierfür findest du in unserem Buchtipp Yoga fürs Büro von Klaus Puth.

Job und Freizeit strikt voneinander trennen

Die moderne Technik macht es möglich: Auch unterwegs verpasst man keine wichtige E-Mail mehr. Doch so praktisch die ständige Erreichbarkeit auch sein kann, auf Dauer macht dieser Zustand krank. Denn auf diese Weise werden Job und Freizeit miteinander vermischt und auch nach Feierabend oder am Wochenende tritt die dringend notwendige Erholung nicht ein. Um den Job und die Freizeit im Gleichgewicht zu halten, solltest du nach Arbeitsschluss daher nur im äußersten Notfall für den Chef oder die Kollegen erreichbar sein. Denn in der Regel können die E-Mails, Anrufe oder Nachrichten auch bis zum nächsten Morgen warten. Wenn dir die Trennung von Privatleben und Beruf schwerfällt, dann bietet unser Buchtipp vielleicht die Lösung: Ist mein Kopf noch im Büro?: Stressfrei! In 10 verblüffend einfachen Schritten zu mehr Gelassenheit, Klarheit und Spaß im Leben.

Den optimalen Ausgleich finden

Wer dauerhaft unter Stress steht, der gefährdet seine Gesundheit. Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Rückenschmerzen und Verdauungsprobleme sind nur ein Teil der Krankheiten, für die Stress der Auslöser sein kann. Schon der Gesundheit zuliebe solltest du daher den optimalen Ausgleich zum Job finden und den Stress gezielt abbauen. Während für den einen Ausdauersport das beste Mittel gegen Stress ist, schmökert ein anderer stattdessen lieber in einem Roman. Für welche Freizeitbeschäftigung du dich entscheidest, spielt keine Rolle, wichtig ist nur, dass du damit den Kopf freibekommst und auch innerlich die Bürotür hinter dir zumachst. Aber auch bei der Freizeitbeschäftigung sollte ein Maß gefunden werden. Nach Feierabend zum Sport, danach ein Kinobesuch mit der Freundin und dann noch den Haushalt erledigen – hier ist Stress vorprogrammiert. Für die bestmögliche Erholung sollte daher auch das Freizeitprogramm nicht zu voll gestopft werden. Neben Sport, der Freundschaftspflege und den alltäglichen Pflichten muss in der Freizeit auch noch genug Zeit bleiben, um einfach mal die Füße hochzulegen und das süße Nichtstun zu genießen.